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Freester
Fischerteppiche
Die kleinen Dörfer Freest, Spandowerhagen und Kröslin,
zwischen Lubmin und Wolgast, haben eine jahrhundertealte Tradition
vorzuweisen – die Fischerei. Um den Erhalt dieser alten
Tradition zu bestärken, wurde in Freest der Hafen neu
gestaltet. Interessenten können den Fischern beim Anladen
des Fanges, beim Ausspucken oder beim Flicken der Netze zuschauen.
Handgeknüpfte Fischerteppiche von einheimischen Frauen
befinden sich in vielen Freester Häusern. Des weiteren
sind sie in der beliebten Freester Heimatstube anzutreffen,
wunderschöne Brücken und Wandteppiche mit Motiven
vom Zweifisch, Dreifisch und Vierfisch; daneben gibt es Hausrat
aus alten Zeiten anzusehen. Diese Motive und Wellen, Anker,
Stranddisteln und Möwen sind Symbole der Küstenlandschaft.
Ein handgeknüpfter Altarteppich mit 143 500 Knoten in
der Lubminer Petri-Kirche ist eine besondere Darbietung dieser
Knüpfkunst.
Während einer Kutterfahrt kann man die faszinierende
Boddenlandschaft vom Wasser aus kennen lernen. Lohnenswert
ist auch ein Besuch des Seglerhafens in Freest, schnittige
Segelboote aus den verschiedensten Bundesländern lassen
sich hier begutachten. |
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Lubminer
Teufelstein
Der Teufelstein ist der größte Findling im norddeutschen
Raum. Der 32 Kubikmeter große Granit hat einen Umfang
von 16,8 Metern, bei seiner größten Länge
von 6,3 Metern.
Er wird als Fixpunkt für die Bestimmung des Uferrückganges
an diesem Küstenabschnitt genutzt, da er einen Meter
im Boden steckt und so nicht in seiner Lage verändert
werden kann. Der riesige Findling lag 1909 noch auf dem Strand
und wird eines Tages nicht mehr zu sehen sein. Vor Jahrzehnten
wurde der Teufelstein wegen seiner heimatkundlichen und wissenschaftlichen
Bedeutung zum Naturdenkmal erklärt. |
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